Atemtaktgeber: langsamer atmen, Schritt für Schritt
Der Atemtaktgeber zeigt eine Form, die beim Einatmen wächst und beim Ausatmen schrumpft. Du musst also nicht zählen: Du folgst der Form, und dein Atem passt sich an.
So übst du mit dem Atemtaktgeber
- Setz dich aufrecht hin, Schultern locker.
- Leg eine Hand auf den Bauch. Beim Einatmen wölbt sich der Bauch nach außen, die Brust bleibt ruhig.
- Atme durch die Nase ein, solange der Balken steigt.
- Lass die Luft ruhig entweichen, während der Balken sinkt. Das Ausatmen darf etwas länger dauern als das Einatmen.
- Beginne mit fünf Minuten und steigere dich.
Welches Tempo?
Die meisten Menschen atmen in Ruhe 12 bis 18 Mal pro Minute. Beim Atem-Biofeedback wird oft mit etwa sechs Atemzügen pro Minute geübt. Ist dir das zu langsam, beginne bei 8 oder 10 und geh schrittweise herunter.
Ansichten des Atemtaktgebers
Wähle die Ansicht, der du am ruhigsten folgen kannst. Welle mit Ball zeigt, was kommt, damit du die nächste Phase nahen siehst. Linie mit Plateau zeigt einen ganzen Zyklus mit den Pausen als flache Stücke. Kreis und Blume wachsen beim Einatmen und schrumpfen beim Ausatmen. Die Form ist ein Quadrat, wenn alle Phasen gleich lang sind, sonst ein Kreis. Der Ball läuft immer gleich schnell, und du wählst, ob im oder gegen den Uhrzeigersinn. Runde Säule und Balken füllen und leeren sich mit deinem Atem.
Erinnerungen
Stell in den Einstellungen eine Erinnerung ein, zum Beispiel jede Stunde. Der Tab-Titel zählt bis zur nächsten Übung herunter. Lass die Seite in einem Tab offen; du kannst die App auch in einem schwebenden Fenster oder im Vollbild nutzen.
Mehr Hintergrund findest du auf der Startseite von Exhala und in der Übersicht von Zaccaro und Kollegen (2018) über langsames Atmen. Lies auch, wie wir mit Datenschutz und Cookies umgehen.